(127) Ist es dir wirklich so wichtig, dass ich für dich diese Uniform trage?

von Alain Fux

„Ist es dir wirklich so wichtig, dass ich für dich diese Uniform trage? Den Rest mache ich ja mit, aber ich komme mir so blöd darin vor.“ – „Ach Schatz, das haben wir doch schon mehrfach besprochen. Mich macht es einfach mehr an. Tu mir den Gefallen. Es ist ja nicht so oft.“

Eric und Rosa lehnten beide mit dem Rücken gegen die Kopfseite des Betts. Sie waren fünf Jahre verheiratet gewesen, als Eric von einer Produktion ein Dienstmädchenkostüm mitgebracht hatte und sie bat, es anzuziehen. Es hatte sie erstaunt, weil sie diese Seite von ihm bis dahin nicht gekannt hatte. Rosa hatte das Kostüm angezogen, um ihm eine Freude zu machen. Es war ihr natürlich klar gewesen, dass sein Interesse sexueller Natur war. Der Sex, der darauf folgte, war auch ganz anders gewesen, viel lustvoller, viel intensiver. Danach hatte sie ihn gefragt, ob er noch andere Fantasien habe, die er gern ausprobieren würde. Er hatte etwas herumgedruckst und dann erklärt, dass er auf Spanking stehe. Sie wusste zuerst nicht, was er damit meinte und er musste es ihr erklären. Damit hatte sie nicht gerechnet, aber da sie gefragt hatte, fühlte sie sich verpflichtet, etwas mit der Antwort anzufangen. Es entsprach gar nicht ihrer Vorstellung von erfüllter Sexualität, aber sie sah sich als neugierig und aufgeschlossen.

„Wir können es ja mal probieren“, hatte sie ihm geantwortet, „aber ich kann dir nicht garantieren, dass es mir gefallen wird.“ Allein die Vorfreude darauf hatte Eric wieder angeregt.

Die Premiere war gut verlaufen. Es war Rosa weniger unangenehm, als sie es erwartet hatte. Sie bat ihn sogar, etwas fester zu schlagen, weil sie sich sonst lächerlich dabei vorkam. Durch die gesteigerte Durchblutung fühlte auch sie sich besonders erregt nach seinen Schlägen. Seitdem versohlte er sie alle paar Monate, allerdings nur nach Absprache. Als er ihr irgendwann eine neue Dienstmädchenuniform gekauft hatte, wurde ihr gewahr, dass sie die Verkleidung dabei am wenigsten mochte und sie hatten es diskutiert.

Für Eric war es aber ein wichtiger Bestandteil und das hatte sie akzeptiert. Er hatte sie einmal gefragt, ob sie Lust hätte, die Rollen zu tauschen. Das hatte sie aber abgelehnt. „Warum ist dir die Uniform so wichtig? Hattet ihr zu Hause in deinem Elternhaus Dienstmädchen und wurdest du von einem verführt?“, frotzelte sie.

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